Graffiti – 100 m Kunst in Schwabing

Graffiti in Schwabing

Graffiti - 100 m Kunst in Schwabing

Drei unterschiedliche - aber natürlich eng verwandte - Bedeutungen gibt es für Graffito (Mehrzahl: Graffiti),von denen uns aber hier nur diese eine interessiert: Sprayen!

Bei diesem Thema kann man trefflich streiten. Kunst oder ärgerliche Schmiererei? Wie immer kommt es auf den Standpunkt des Betrachters an. Natürlich sind viele der Graffiti zweifelsohne Kunst. Mindestens ebenso viele aber einfach hingeschmierte Parolen, Schlagwörter oder einfache Zeichnungen - oft auch mit fragwürdigen Aussagen (rassistisch, beleidigend, hasserfüllt usw.). Auf die zweite Kategorie könnte man gut verzichten, ohne etwas zu vermissen. Aber:

Was darf Graffiti als Kunst?

Prinzipiell darf Kunst sehr viel und der Einzelne muss auch sehr viel Kunst ertragen - auch wenn es ihm nicht gefällt. Das gilt immer dann, wenn Kunst dort öffentlich präsentiert wird, wo es erlaubt ist: in Museen und Galerien, in allen möglichen Medien, im öffentlichen Raum, wenn der Platz dort ausdrücklich dafür vorgesehen ist. Was aber gar nicht geht, ist Sachbeschädigung! D.h. das "Verschönern" von Dingen gegen den Willen des Eigentümers. Dabei entstehen oft erhebliche Sachschäden, für die eigentlich der Verursacher geradestehen müsste - wenn man ihn denn erwischt.

Ich erinnere mich an einen Vorfall in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Ich war in regelmäßigen Abständen in Göttingen und fuhr jedesmal an einer schönen und alten, leider ziemlich heruntergekommenen Villa vorbei. Eines Tages war sie renoviert worden und stand strahlend weiß in einem jetzt auch gepflegten Vorgarten. Bei meinem nächsten Besuch stand in dicken schwarzen Buchstaben an der Fassade: "Früher war's schöner! Ätsch!" - Ziemlich bescheuert, oder nicht?

Ein kunstvoll verzierter LKW auf einem Schrottplatz oder schöne Graffiti an der Mauer einer alten Fabrik können wirklich gefallen. Die gleichen Motive nachts auf dem eigenen Auto oder der eigenen Fassade angebracht wohl eher nicht. Allerdings gibt es Graffiti, die zwar nicht erlaubt wurden, aber geduldet werden. Ich vermute, dass das auf das hier Gezeigte zutreffen wird.

100 m Kunst in einer Unterführung

In Kleinhesselohe, einem Teil des Münchner Stadtbezirks 12 "Schwabing-West", ist dieses Kunstwerk zu finden. Am Ende der Liebergesellstraße führt eine Unterführung unter dem Mittleren Ring hinüber zur Osterwaldstraße. Dort sind beide Wände über die gesamte Länge kunstvoll besprüht. Wie es scheint sind dort mehrere Künstler tätig geworden und glücklicherweise wurde das Kunstwerk nicht durch Schmierereien verunstaltet.

Das folgende Video ist leider ein wenig verwackelt. Zum einen entstand das Video spontan und ohne jede Vorbereitung bei einem Spaziergang, zum anderen musste ich beim Gang durch die Unterführung immer wieder Fußgänger oder Radfahrern ausweichen. Aber ich denke, es es trotzdem sehenswert geworden.

 

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Hier noch ein paar nicht verwackelte Fotos

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht in Amüsantes, Interessantes, Frappantes.

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