Fehler beim Download der Weihnachtskarten

PIN-Bild: Sorry für den Fehler beim Download der Weihnachtskarten

Bedauerlicher Fehler beim Download der Weihnachtskarten

War es nachlassende Konzentration im Vorweihnachtsstress? Oder einfach nur Schusseligkeit? Egal! Auf alle Fälle habe ich den Link zum Downloaden auf das PIN-Bild gesetzt und nicht auf den Ordner mit den Dateien. Das tut mir vor allen Dingen deshalb leid, da sehr viele von Euch den Link angeklickt haben. Und jetzt ist Weihnachten vorbei und Ihr konntet meine schönen Weihnachtskarten mit den bekannten Gummibären nicht verwenden.

Den Fehler möchte ich natürlich wieder gutmachen und stelle jetzt den richtigen Link zur Verfügung. Dann könnt Ihr schon einmal für das nächste Weihnachtsfest vorsorgen und Euch die Weihnachtskarten herunterladen. Und als kleinen Bonus zur Wiedergutmachung erhaltet Ihr noch ein kleines Video zum Download dazu, das Ihr zur privaten Verwendung beliebig teilen könnt. Auch dieses Video hat einen Bezug zu Weihnachten.

So manche Gans stellt sich in der Adventszeit die bange Frage: "Gibt es ein Leben nach Weihnachten?" Die Gans in dem Video hat sich diese Frage offensichtlich nicht gestellt oder hat sie für sich mit "Ja" beantwortet. Schaut es Euch einfach mal an:

Gibt es ein Leben nach Weihnachten?

Hier geht's zum Download

Jetzt beheben wir endlich den Fehler beim Download der Weihnachtskarten. Klickt einfach HIER oder auf das Bild:

PIN-Bild für den Download der Weihnachtskarten

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Hochzeitsanzeige: Die Hochzeit des Figaro

Die Hochzeit des Figaro? Ich wusste nicht, dass der geheiratet hat.

Hochzeitsanzeige: Die Hochzeit des Figaro

Zugegeben: Der Dialog ist frei erfunden. Er könnte aber durchaus so stattgefunden haben. Und Figaros Hochzeit macht schon lange als Witz die Runde.

Es stimmt - man kann nicht alles wissen. Wenn Du heute in Google eingibst: "Wolfgang Am", dann erscheint erst Wolfgang Ambros und erst mit dem nächsten Buchstaben taucht dann Wolfgang Amadeus Mozart, das Wolferl, auf.  Aber ein paar Informationen können nicht schaden:

"Le nozze di Figaro" - unter diesem Titel wurde die Oper am 1. Mai 1786 in Wien uraufgeführt. Obwohl Mozart ein Salzburger war, ist die Originalsprache der Oper das Italienische. Schließlich stammt der Text (das Libretto) von dem italienischen Dichter Lorenzo da Ponte.

Und so sah die (von Wikipedia heruntergeladene) "Hochzeitsanzeige" damals aus:

Plakat für die Uraufführung. "Le nozze di Figaro"

Als typische "Opera buffa" (komische Oper) ist die Hochzeit des Figaro die Fortsetzung der Oper "Der Barbier von Sevilla" und spielt auch dort. Liebe, Lust, Leidenschaft und das das "ius primae noctis" , das Recht der ersten Nacht,  beherrschen die verwickelte Handlung. Ein bisschen verwirrend das ganze und ich empfehle deshalb die Kurzfassung von Wikipedia.

Dieser kleine Überblick sollte zumindest ausreichen, um in dem oben angeführten Dialog zu einem weniger blamablen Ende zu kommen.

Übrigens:

Früher, im vorigen Jahrhundert, lautete der Witz etwas anders: "Ich gehe heute zur Hochzeit des Figaro" - "Ach, und ich dachte der ist andersrum!" Aber so kann und muss man ihn heutzutage Gott sei Dank nicht mehr weiter erzählen.

Liebesspiel auf der Motorhaube

Liebesspiel auf der Motorhaube? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Liebesspiel auf der Motorhaube

Liebesspiel? Auf der Motorhaube? Vor meiner Haustür? Unerhört!

Da schau ich doch direkt einmal durchs Schlüsselloch nach draußen. Willst Du auch einen Blick riskieren? Bitte sehr:

 

Liebesspiel auf der Motorhaube

Ich hoffe, Du bist nicht enttäuscht. Was hast Du denn erwartet?

Das ist übrigens das Originalfoto:

Ich vermute, die beiden stammen aus Schmetterlingsfamilie der Weißlinge - zumindest glaube ich, das auf Wikipedia herausgefunden zu haben.

Es ist ja unglaublich, wie viele Schmetterlingsarten es gibt - über 150.000 und jedes Jahr werden noch Hunderte neuer Arten entdeckt. Allein in Deutschland gibt es mehr als 3.500 verschiedene Arten.

Das Wunder "Schmetterling"

Wer einmal erlebt hat, wie sich aus der verpuppten Larve ein Schmetterling entfaltet, der weiß, wovon ich rede. Immer wieder kann man dieses Wunder z.B. im Botanischen Garten in München erleben. Wer diese Gelegenheit nicht hat, kann im Internet eine Menge Informationen und Bilder darüber finden:

https://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=7782&edit=0

 

 

Aber die Schmetterlinge leiden!

Leider besteht die Gefahr, dass mehr und mehr Schmetterlingsarten aus unseren Gärten, Wäldern und Wiesen verschwinden. Wir machen Ihnen das Leben unnötig schwer, indem wir ihren Lebensraum nicht nur immer weiter einschränken, sondern zu allem Überfluss auch noch vergiften.

Ich habe Euch hier ein paar interessante Links zu diesem Thema zusammengestellt:

  • https://www.br.de/rote-liste/schmetterlinge-falter-artenschutz-biodiversitaet-insektensterben-100.html
  • https://www.lfu.bayern.de/natur/artenhilfsprogramme_zoologie/schmetterlinge/index.htm
  • https://www.welt.de/regionales/bayern/article167146631/Warum-immer-weniger-Schmetterlinge-durch-unsere-Gaerten-flattern.html
  • https://www.lfu.bayern.de/natur/rote_liste_tiere/2003/doc/tiere/microlepidoptera.pdf

Den Schmetterlingen helfen

Zu einer gesunden und lebenswerten Umwelt gehört auch eine möglichst große Vielfalt an Schmetterlingen. Und dazu können wir alle etwas beitragen - auch viele kleine Maßnahmen helfen. Beispielsweise indem wir in unseren Gärten auf ein reichhaltiges Angebot an geeigneten Pflanzen achten und genügend Verstecke für unsere tierischen Mitbewohner anbieten. Am wichtigsten aber ist der Verzicht auf die "chemische Keule"! Bei der Schädlingsbekämpfung sollte, wann immer es möglich ist, auf natürliche Methoden zurückgegriffen werden. Wobei durchaus zu bedenken ist, dass viele der Schädlinge gleichzeitig auch Nützlinge sind. Auch wenn es mitunter schwer fällt, das anzuerkennen - z.B. beim Maulwurf.

Auch dafür, wie wir den Schmetterlingen helfen können, gibt es im Internet eine ganze Reihe von Informationen, unter anderem:

  • https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/schmetterlinge-schuetzen/
  • https://www.kleingarten-bund.de/de/gartenpraxis/umwelttipp/schmetterlinge-schuetzen/
  • https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/schmetterlinge/
  • http://weil.schule/schueler-schuetzen-schmetterlinge-14-10-2018/


Sorry,

wenn ich Euch mit meiner Überschrift auf die falsche Fährte gelockt haben sollte. Aber eigentlich ist es ja nicht gelogen, oder?

Übrigens:

Das Video könnt Ihr Euch gerne HIER herunterladen - und einiges mehr.

Salat zum Löffeln – Weg mit den Blattsalaten

Salat zum Löffeln - Weg mit den Blattsalaten

Da haben wir den Salat! Viel zu große Salatblätter mit viel zu viel Dressing darauf. Die Folge: Flecken auf Tischtuch und/oder Hemd. Jahrzehntelang habe ich mich über Kopfsalat & Co. geärgert!

Und dann lese ich in einem klugen Artikel, dass die Blattsalate den physiologischen (Nähr)Wert von unbedrucktem Zeitungspapier haben. Ich habe es schon immer geahnt: Sie sind nicht nur lästig sondern auch noch nutzlos! Sofort habe ich sie von meinem Speisezettel gestrichen. Im Restaurant gibt es nur noch "blattsalatlosen" Salat (z.B. Gurke/Tomate, Krautsalat o.ä.) oder keinen.

Und zuhause gibt's nur noch meinen Lieblingssalat: Salat zum Löffeln!

Salat zum Löffeln - Gurke, Tomate, Paprika (ganz)

Grundzutaten

Nur diese sechs Zutaten braucht es für meinen Salat zum Löffeln - es dürfen aber gerne auch mehr sein. Chacun á son goût! - Jeder nach seinem Geschmack!

Salat zum Löffeln - Olivenöl, schwarze Oliven, Schafskäse

1 Schnapsglas (20 ml) gutes Öl

1 Dose (85 g) schwarze Oliven - trocken eingelegt

200 g Schafskäse

ca. 300 g Salatgurke - klein geschnitten

ca. 300 g Paprika beliebiger Farbe - klein geschnitten

ca. 300 g Tomaten - klein geschnitten

Fertig ist der Salat

Gut gemischt. - Fertig ist der Salat!

Da haben wir den Salat!

Gut durchgemischt sollte man ihm jetzt ein paar Stunden gönnen, seinen Geschmack zu entwickeln. Er schmeckt sensationell!

Aber: Trotzdem keine Chance in der Küchenschlacht oder ähnlichen Kochwettbewerben. Warum?

  1. Ich habe keine Lust, meine Zutaten mit Hilfe des Meterstabes oder auf Millimeterpapier zuzuschneiden.
  2. Ihr habt es vielleicht schon gemerkt: ich habe nichts gewürzt!

Für Sterneköche geht das gar nicht: Lebensmitteln einfach ihren natürlichen Geschmack lassen! Wo kämen wir denn da hin? Sind sie (die Sterneköche) vielleicht gar nicht so wichtig, wie sie immer glauben? Egal!

Wer immer diesen Salat macht, sollte ihn probieren, wenn er gut durchgezogen und (noch) nicht gewürzt ist. Mir schmeckt er vorzüglich!

"Salat-Tuning" statt Salat-Dressing

Natürlich muss man sich nicht auf dieses Grundrezept beschränken. Was habe ich nicht schon alles mit hinein geschnitzelt: Gewürzgurken, Avocados, Äpfel, Orangen, grüne Oliven, Putenbruststreifen, Garnelen, Walnüsse, Kernmischung - alles ist möglich. Aber bitte nicht alles auf einmal! Sonst wird aus dem  leichten Salat unversehens eine echt Kalorienbombe!

Apropos Kalorien

Wenn man den Salat nicht zu sehr mit kalorienhaltigen Zutaten "aufmotzt" hat man wirklich "Genuss ohne Reue"!

Dieses Rezept ergibt also 4 Portionen zu jeweils ungefähr 350 g und 250 kcal/1.010 kJ - eine ganz ordentliche Portion. Dazu noch eine Scheibe Vollkornbrot mit Butter (oder Margarine). Wenn man nicht gerade Schwerstarbeiter ist, kann man da für ungefähr 450 kcal schon satt werden.

Und jetzt: Guten Appetit!

Da ist er, der Salat zum Löffeln

 

Götz von Berlichingen kontra Stinkefinger

Götz von Berlichingen kontra Stinkefinger

Der "schwäbische Gruß" und andere Umschreibungen

Entgegen einer weit verbreiteten Annahme, ist Johann Wolfgang von Goethe nicht der Schöpfer der viel zitierten, vornehm umschriebenen, "Einladung zur Kirchweih". Und so vielfältig die Umschreibungen sind, so unterschiedlich ist auch die Bedeutung - abhängig von Situation, Betonung und anderen Faktoren.

Das Wörtchen "ja" vorangestellt, macht schon einmal klar, dass es sich bei dem, was kommt, keinesfalls um eine Beleidigung handeln soll. "Ja, leck mich doch am Arsch!" oder "Ja mi leckst am Arsch!" kann sowohl Bewunderung als auch Überraschung ausdrücken. Ein ohne besondere Betonung so einfach dahin gesagtes "Leck mich doch am Arsch!" zeigt Desinteresse oder signalisiert, dass man gerne seine Ruhe haben möchte. Ein knappes und stark betontes "Leck mich am Arsch!" oder ein "Du kannst mich am Arsch lecken!" ist dann das, was § 185 StGB als Beleidigung unter Strafe stellt.

Was nicht so bekannt ist: Es gibt einen sechsstimmigen Kanon "Leck mich im Arsch" von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1782, der erst nach seinem Tode veröffentlicht wurde. So hat der Götz von Berlichingen den Weg nicht nur in die Weltliteratur sondern auch in die klassische Musik gefunden. Und auch sonst ist bei Wikipedia so einiges zu diesem Thema nachzulesen.

Der Stinkefinger, unser "teuerster" Finger

Gemeinhin ist der Daumen unser wertvollster, weil wichtigster Finger. Das zeigt sich beispielsweise in der Gliedertaxe der Unfallversicherung, bei der der Daumen mit 20% fast so hoch bewertet wird wie alle anderen Finger zusammen (25%).

Der Stinkefinger hingegen kann ganz schnell zu unserem teuersten Finger werden. Wer seinem Gegenüber den Stinkefinger zeigt, macht sich in der Regel nach § 185 StGB (Beleidigung) strafbar. Das kann zu Geldstrafen bis zu mehreren Tausend Euro (z.B. gegenüber einem Polizisten) oder - bei Verwendung im Straßenverkehr - zu einem Fahrverbot führen.

Der Stinkefinger hat eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich. Er war bereits im antiken Rom und Griechenland bekannt, gelangte durch italienische Einwanderer im 19. Jahrhundert in die USA und wurde in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts dann im deutschsprachigen Raum als Beleidigungsgeste bekannt.

Zu Goethes Zeiten war er also bei uns noch nicht bekannt, so daß der Götz von Berlichingen nicht auf diese Geste ausweichen konnte. Sonst hätte es dieses Zitat möglicherweise nicht in die deutsche Literatur geschafft. Allerdings ist nicht bekannt, ob die eiserne Hand des Götz beweglich genug gewesen wäre, um den Stinkefinger zu zeigen. Meine hölzerne Hand (siehe Foto) kann es!

Übrigens:

Wer gerne angeben möchte, kann vom digitus impudicus (lat.) sprechen, was soviel wie "schamloser" oder "unzüchtiger Finger" bedeutet.

 

Prozentrechnen: Schwachsinniger Tipp im Netz

Pintererst-PIN: Prozentrechnen: Schwachsinniger Tipp im Netz!

Prozentrechnen: Schwachsinniger Tipp im Netz!

 

Im Netz habe ich einen PIN und ein dazu gehörendes Video mit dieser "tollen" Anleitung zur Berechnung des Prozentwertes im Kopf gefunden.

Das ist gleich aus mehreren Gründen kompletter Schwachsinn:

Es gibt keinen Rechenvorteil beim Prozentrechnen!

Die Berechnung des Prozentwertes geschieht immer nach dieser Formel:

Prozentwert = Grundwert/100*Prozentsatz

Allerdings kann man dabei - wie bei jeder anderen Berechnung - altbekannte Rechenvorteile benutzen. So entsprechen 50% der Hälfte des Grundwertes und 10% des Grundwertes erreiche ich schnell, indem ich das Komma um eine Stelle nach links rücke.

Kein Rechenvorteil beim Kopfrechnen!

Berechnen wir doch einmal 17,5% von 2938 und nutzen wir den bekannten Rechenvorteil, dass ich durch 100 teilen kann, indem ich das Komma um zwei Stellen nach links rücke.

Wenn das hier angebotene Verfahren auch nur ansatzweise sinnvoll sein sollte, dann müsste es in allen Fällen gelten. Der Autor wird aber hoffentlich nicht behaupten wollen, das 1,75 * 293,8 leichter im Kopf zu rechnen sei als 17,5 * 29,38.

Ergebnis richtig - Weg falsch!

Hier wird vorgeschlagen, den Prozentwert nach folgender Formel zu berechnen:

Prozentwert = Grundwert/10*Prozentsatz/10

Beide Formeln sind mathematisch gesehen gleich und das Ergebnis ist zweifelsohne richtig. Aber der Rechenweg, d.h. die dem zugrunde liegende Rechnungsweise, ist grundfalsch. So falsch, dass damit kein Kind jemals das Prozentrechnen begreifen wird!

Warum ist dieser Weg falsch?

Prozentrechnen geht - in Worten - so:

Um den Prozentwert zu erhalten, teile den Grundwert durch 100, um 1% zu erhalten und multipliziere das Ergebnis mit dem Prozentsatz.

Wenn Du Prozentrechnen lernen willst (oder musst), dann merke Dir den blauen Satz gut! Und vergiss den roten Satz so schnell wie möglich wieder!

Der hier vorgeschlagenen "Rechenweg" ist nämlich ein Irrweg und geht so:

Um den Prozentwert zu erhalten, teile den Grundwert durch 10 und multipliziere das Ergebnis mit einem Zehntel des Prozentsatzes.  - FALSCH!!!

Das hat mit Prozentrechnen nichts zu tun!

Ich hoffe, es gelingt Dir, den roten Satz ersatzlos aus Deinem Gedächtnis zu streichen und wünsche Dir viel Erfolg beim Rechnen nach dem blauen Satz.

 

Zeitumstellung – Das Geheimnis der doppelten Stunde

Uhr zurück drehen - stilisierte Uhr

Zeitumstellung - Das Geheimnis der doppelten Stunde

Wie in den vergangenen Jahren wurde zur Umstellung auf die "Normalzeit" - diesmal in der Nacht vom 26. auf 27. November - die Uhr um eine Stunde zurück gestellt. Während es im Frühjahr keine Zweifel darüber gibt, ob man sich gerade in der Sommer- oder der Normalzeit befindet, ist das im Herbst mitunter schwieriger. Wenn man nur über eine Uhr verfügt, die sich automatisch an die Zeitumstellung anpasst, ist es sogar unmöglich. Zwischen 02:00 und 03:00 Uhr hilft ein einfacher Blick auf die Uhr nicht weiter.

Was so alles passieren kann ...

Pintererst PIN "Uhr zurück - Das Geheimnis der doppelten Stunde"... in dieser doppelten Stunde, ist schon erstaunlich.

Die "vertauschten" Zwillinge

Eine Frau sieht der Geburt ihrer Zwillinge entgegen. Kurz nach Mitternacht setzen die Wehen ein. Um 02:58 kommt der kleine Fritz zur Welt, während Felix sich noch fünf Minuten Zeit lässt. Um 03:00 wird aber die Uhr um eine Stunde zurück gestellt, so dass Felix nicht um 03:03 Uhr zur Welt kommt. Bei seiner Geburt steht die Uhr auf 02:03 Uhr. Das heißt, der Zweitgeborene ist um 55 Minuten jünger als der Erstgeborene. Oder doch nicht?

Mir ist kein solcher Fall bekannt und ich weiß nicht, wie das gehandhabt wird. Weiß es von Euch jemand?

Die "Frühgeburt"

Max hat den ganzen Tag schwer gearbeitet und ist rechtschaffen müde. Er schläft tief und fest während seine Frau in der Klinik der für morgen erwarteten Geburt entgegen sieht. Es geht schneller als erwartet und um 02.50 Uhr kommt die kleine Julia gesund und munter zur Welt. Eine Viertelstunde später hat die Hebamme dann Zeit, den Vater anzurufen. "Guten Morgen. Ihre Frau wurde um 02.50 Uhr von einer gesunden Tochter entbunden. Herzlichen Glückwunsch!"

Verschlafen blinzelt er auf die Uhr: kurz nach zwei Uhr! "Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?", raunzt er die Hebamme an, "Rufen Sie gefälligst den richtigen Vater an!" und legt auf.

Dumm gelaufen!

Das geplatzte Alibi

Eduard - genannt Knacker-Ede - war zum ersten Mal froh über ein Knöllchen. Geblitzt mit 18 Sachen zu schnell - am 27.1o.2019 um 02:02 Uhr auf der Autobahn. Das kostet ein bißchen was. Andererseits: Ein Mann will ihn beobachtet haben, wie er um 02:05 Uhr in der Innenstadt in eine Tankstelle eingestiegen sein soll. Und die Polizei stellt unangenehme Fragen, was er zu dieser Zeit gemacht hatte und wo er gewesen wäre. Und übermorgen ist die Verhandlung. Da kommt doch das Knöllchen gerade recht!

Gut gelaunt geht er zur Behandlung und wird noch im Gerichtssaal verhaftet! Es hatte sich herausgestellt, dass er nicht der einzige Verkehrssünder. Andere Fahrzeuge wurden auch geblitzt: um 02:15, 02:23, 02:40 und 02:55 Uhr. Allerdings vor ihm, d.h. er wurde nach der Zeitumstellung geblitzt, als die Uhr schon zurückgestellt worden war! Der Zeuge hatte aber auf seine alte, mechanische Armbanduhr geschaut, als er ihn gesehen hatte, also vor der Zeitumstellung. Und die knappe Stunde Zeitdifferenz war ziemlich genau die Zeitspanne, um es vom Tatort zur Radarfalle zu schaffen.

Auch dumm gelaufen!

Es ist schon erstaunlich,

was einem in einer knappen Stunde des Wachliegens und Grübelns alles einfallen kann!

 

Vollständige Induktion und der kleine Gauß

 



Vollständige Induktion und der kleine Gauß

Ja, so geht das manchmal - man macht einen Scherz und beim Nachdenken darüber landet man unversehens in der Tiefe seines Gedächtnisses bei der vollständigen Induktion"Was ist das denn?", werden manche fragen. Induktion kennt man meist aus "dem Elektrischen", z.B. die Induktionsschleifen im Asphalt vor den Ampeln.

Ich krame jetzt einmal in meinen Erinnerungen an den Mathematikunterricht in den frühen 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Der kleine Gauß

Das Ganze begann für mich mit einer Geschichte über den kleinen Carl Friedrich Gauß:

Dessen Lehrer wollte sich einmal etwas freie Zeit während des Unterrichts verschaffen und dachte sich eine Aufgabe aus, mit der er seine Schüler eine Weile beschäftigen wollte. Sie sollten alle (natürlichen) Zahlen von 1 bis 100 addieren. Zu seinem Erstaunen stand der kleine Gauß schon nach einem kurzen Augenblick auf und präsentierte ihm das richtige Ergebnis: 5050!

Wie war der Knirps so schnell darauf gekommen? Ihm war aufgefallen dass die Summe aus der ersten und letzen Zahl der Aufgabe (1 + 100 = 101) genauso groß ist, wie die Summe aus der zweiten und vorletzten Zahl (2 + 99 = 101) und fünfzig mal so weiter bis 50 + 51 = 101. Also war das Ergebnis 50 * 101 = 5050.

Die vollständige Induktion

Diese kleine Geschichte war für uns damals der Einstieg in das Prinzip der vollständigen Induktion. Mit deren Hilfe sollten wir beweisen, dass das, was der kleine Gauß damals machte für alle natürlichen Zahlen - und nicht nur dafür - gilt. Das Ganze beruht auf fünf einfachen, aber grundlegenden Definitionen, den Peano-Axiomen.

Zur Erläuterung der vollständigen Induktion: Screenshot "Peano-Axiome" aus Wikipedia

Screenshot zu Peoano-Axiome aus Wikipedia

Das sieht jetzt nicht so einfach aus, ist aber auf Wikipedia recht verständlich erklärt. Und das meiste davon habe ich jetzt selbst erst wieder einmal nachgelesen. Das Wenige, das ich aber noch sicher im Gedächtnis hatte, sollte hier ausreichen, um das Prinzip einfach zu erklären.

Die Aufgabe war, alle natürlichen (d.h. alle positiven ganzen) Zahlen von 1 bis 100 zu addieren. Wenn man für die 100 den Buchstaben "n" verwendet, lautete die Aufgabe: "Bilde die Summe aller natürlichen Zahlen von 1 bis n". Das Ergebnis soll "angeblich" immer n(n+1)/2 sein.

Wenn nun eine Behauptung nicht nur für eine natürliche Zahl, sondern auch für ihren Nachfolger wahr ist, dann gilt sie für alle natürlichen Zahlen. Und am einfachsten überprüft man das mit der Null und der Eins:

0(0+1)/2 = 0*1/2 = 0

1(1+1)/2 = 1*2/2 = 1

...

100(100+1)/2 = 100*101/2 = 10100/2 = 5050

("wzbw. = was zu beweisen war")

Mein persönliches Fazit

Es hat eine Menge Spaß gemacht, in den Tiefen des Gedächtnisses zu kramen und längst Vergessenes wieder ans Tageslicht zu holen. Nicht zuletzt mit Hilfe von Wikipedia. Wer mehr wissen oder verschüttetes Wissen wieder ausgraben möchte, kann das mit den hier angegebenen Links tun. Viel Spaß dabei!

Klimaneutral? Die Luft von der wir leben!

Klimaneutral? - Die Luft von der wir leben!

"Klimaneutral" könnte zum Wort des Jahres 2019 werden. Eigentlich sollte es ja bedeuten, dass nichts von dem, was wir auf der Erde tun, eine Auswirkung auf unser Klima hat. Tatsächlich wird es aber fast nur im Zusammenhang mit dem CO2-Ausstoß verwendet.

Und hier meine These, die zugegebenermaßen recht ketzerisch klingt:

Wir können den CO2-Gehalt der Atmosphäre, in der wir leben, bedenkenlos verdoppeln.
Und zwar klimaneutral!

Bevor Ihr mich erschlagt: Noch einmal richtig lesen und dann weiterlesen!

Die Tatsachen

Sicherheitshalber habe ich bei Wikipedia noch einmal nachgeschaut, ob ich mich noch richtig an das erinnere, was ich in der Schule vor mehr als einem halben Jahrhundert gelernt habe. Und tatsächlich: es gilt noch! Unsere Erdatmosphäre und damit die Luft, von der wir leben setzt sich zusammen aus (ungefähr):

  • 78% Stickstoff
  • 21% Sauerstoff
  • 1% sonstigen Gasen

Und von dem einen Prozent an sonstigen Gasen ist nur etwa der fünfundzwanzigste Teil (< 0,04%) CO2, das Gas von dem derzeit alle reden.

Glücklicherweise können wir an dem Verhältnis der Gase zueinander nicht allzu viel ändern; unglücklicherweise haben aber auch schon geringfügige Änderungen gravierende Auswirkungen. Das gilt vor allen Dingen für den Gehalt der klimaschädlichen Gase CO2 und Methan. Das ist inzwischen weitgehend unbestritten - abgesehen von einigen "Klimafachleuten" wie beispielsweise Donald Trump und den Herrschaften der AfD.

Mein Empfinden

Die Atmosphäre, die ich meine, hat aber nun gar nichts mit der Erdatmosphäre zu tun. Die Erdatmosphäre ist nur zu geringen, wenn auch sehr wesentlichen Teilen, vergiftet. Aber die Atmosphäre, in der wir leben, wurde in Laufe der Zeit immer schlimmer vergiftet. Nicht zuletzt durch das Internet ist inzwischen gefühlt mindestens die Hälfte unserer Atmosphäre vergiftet mit Gerüchten, Mutmaßungen, Vorurteilen, Verleumdungen, Hass und ähnlichem.

Meine "klimaneutrale" These

Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, bezieht sich meine These nicht auf die Erdatmosphäre und damit auf die Luft, die wir atmen. Da müssen wir sehr darauf achten, den Gehalt an klimaschädlichen Gasen nicht zu erhöhen, besser sogar, ihn zu reduzieren. Die Atmosphäre die ich meine, besteht nur zur Hälfte aus Luft. Wenn wir es nun schaffen, die andere Hälfte (Gerüchte usw.) zu eliminieren, steigt der Anteil der Luft und damit auch der Anteil an CO2. Und in dieser Atmosphäre können wir den CO2-Anteil wirklich klimaneutral erhöhen.

Betr.: Klimaaktivisten

Es ist gut, dass immer mehr Menschen Druck machen, damit mehr für die Umwelt getan wird. Natürlich wird da manchmal überzeichnet, manchmal auch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Aber auch das bringt Aufmerksamkeit und ist allemal besser, als nichts zu tun. Seien wir also nachsichtig - vor allen Dingen mit Greta!